Exklusive Rezepte - jede Woche neu

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interessanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezept der Woche KW 51

Zuckerhut 

Beschreibung: Zuckerhut hat lange, schmale, hellgrüne Blätter und ist mit dem Endivien-Salat verwandt. Der ernährungsphysiologische Wert gleicht dem des Endiviens. Er enthält ebenso den Bitterstoff Lactucoprikin, welcher eine erfrischende Wirkung hat und die Verdauung, sowie das Blutgefäßsystem anregt. Der herzhaft bittere Geschmack kann durch kurzes Wässern in lauwarmen Wasser gemildert werden. 

Verwendung: Die Blätter am besten sehr fein gehobelt als Salat verzehren; Zuckerhut kann aber auch gebraten oder gedünstet werden. Die Salatmarinade sollte etwas Süße haben, um den bitteren Geschmack in den Hintergrund zu rücken.

Zuckerhutsalat mit Orangen 4 Personen 

Zutaten: 400 g Zuckerhut, 3-4 Orangen, Saft einer halben Zitrone, 1 Msp. Zitronenschalenabrieb, 1-2 EL weißer Balsamicoessig, 6-8 EL Olivenöl, 2 EL Sauerrahm, 3-4 EL Ahornsirup (ersatzweise weniger Zucker oder Honig), Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubreitung: Den Zuckerhut waschen, längs vierteln und mit einem großen, scharfen Messer in sehr feine Streifen schneiden. Die Orangen mit einem scharfen Messer inklusive der weißen Schale schälen, und die Orangen in feine Schnitze schneiden, den Saft dabei auffangen. Orangensaft, Zitronensaft und -abrieb mit Essig, Olivenöl, Sauerrahm und Ahornsirup vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Orangenfilets zum Salat geben und mit dem Dressing vermischen. Sofort servieren.

Das Dressing passt ebenso gut zu Endiviensalat.

Rezepte der Woche KW 50

Mangold

Beschreibung: Mangold erinnert ein klein wenig an Spinat. Er hat dunkelgrüne Blätter und weiße, glatte Stiele. Es gibt zwei unterschiedliche Sortentypen: den Stielmangold mit den typischen, breiten Blattstielen und den Schnittmangold mit weniger ausgeprägten Stielen. 

Verwendung: Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, aber auch roh mit anderen Blattsalaten gemischt werden. Die Stiele finden in Suppen oder Eintöpfen Verwendung oder sie werden in Salzwasser mit etwas Zitronensaft weich gedünstet und mit Käse überbacken. Da die Blätter und die Stiele eine unterschiedliche Garzeit haben, erfordert es etwas Geschick beides in einem Gericht unterzubringen.

Überbackener Mangold (2-3 Personen)
 
Zutaten: 500 g Mangold, 1 kleine Zwiebel, 1 Becher Sauerrahm, 150 g ger. Käse, Salz, Pfeffer, getr. Thymian

Zutaten: Den Mangold waschen, die Blätter vom Stiel lösen und grob hacken. Die Stiele im ganzen in einer Pfanne mit Deckel in wenig Wasser weich kochen; wenig später die Blätter zugeben. In eine gefettete Auflaufform legen, mit dem Sauerrahm und der in feine Würfel geschnittenen Zwiebel belegen, würzen und mit geriebenem Käse bestreuen. Im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze goldbraun überbacken.

 

Nudelauflauf mit Mangold 4-5 Personen

Zutaten: 

500 g Mangold, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 EL Olivenöl, 500 g Penne oder Fusilli, Salz, Pfeffer aus der Mühle, getrockneter Oregano, 200 g (1 Becher) Sahne, 2 Eier, 200 g würziger Bergkäse

Zutaten: 

Den Mangold putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in Öl andünsten. Mit wenig Wasser aufgießen und bissfest garen.
Währenddessen die Nudeln nach Packungsangabe bissfest garen, abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Nudeln mit dem fertigen Mangold mischen, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Die Sahne mit den Eiern verquirlen und über die Nudeln gießen.
Mit reichlich geriebenem Käse bestreuen und im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze 20-25 Minuten goldbraun überbacken.

Rezepte der Woche KW 49

Pastinaken

Beschreibung: Pastinaken sind ein Wurzelgemüse mit einer der Petersilienwurzel ähnlichen, weiß-gelben Schale

Verwendung: Pastinaken vor der Zubereitung mit einer Gemüsebürste bürsten, waschen, schälen und den Strunk entfernen. Sie lassen sich als Koch- und Suppengemüse sowie für Salate verwenden. Goldbraun in der Pfanne gebraten (oder im Ofen gebacken) und pikant auch süß angerichtet, sind die Pastinaken ebenfalls köstlich.

Für Babykost sind sie hervorragend geeignet. Sie enthalten viel Kalium, Kalzium Folsäure und sind reich an Spurenelementen wie bspw. Zink.

Pastinaken-Kartoffelsuppe mit Curry 4 Personen  

Zutaten: 500 g Pastinaken, 300 g Kartoffel, 1 mittelgroße Zwiebel, 3 EL Butter, 2 TL süßes Currypulver, 1 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Chillipulver, 1 Spritzer Limettensaft, 2 EL Crème fraîche, frisches Koriandergrün zum Servieren

Zubreitung: Die Pastinaken waschen, abbürsten, den Strunk entfernen und dünn mit einem Sparschäler schälen, anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffel schälen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen in feine Würfel schneiden und in einem Topf mit der Butter goldbraun andünsten. Dann die Pastinaken- und Kartoffelwürfel zugeben und zusammen mit dem Currypulver kurz anrösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 25 Min. bei geschlossenem Deckel weich kochen.

Anschließend fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Chillipulver und Limettensaft abschmecken. Die Crème fraîche zugeben und mit gehacktem Koriandergrün servieren.

Dazu passt getoastetes Weißbrot.

Steckrüben

Beschreibung: Steckrüben werden auch Kohlrüben oder Bodenkohlrabi genannt. Der Geschmack ist süßlich und an Kohl erinnernd. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, ätherische Öle und B-Vitamine. Durch den hohen Wassergehalt sind sie sehr kalorienarm.

Verwendung: Die Steckrübe wird gewaschen, dünn geschält und kann roh geraspelt mit Apfel, Rote Bete oder Möhre als Rohkost verzehrt werden. 

Sie eignet sich auch gedünstet als Schmorgemüse in Sahnesauce, gewürfelt in Eintöpfen, püriert als Creme-Suppe oder als Steckrüben-Wedges mit ein Sauerrahm-Knoblauch-Dip.

Hirsotto mit Steckrüben 4-5 Personen 

Zutaten: 250 g Steckrübe, 1 Frühlingszwiebel oder 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 300 g Hirse, 150 ml trockener Weißwein, 1,3 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Thymian, 100 g Hartkäse, 2-3 EL Butter, 1 Bund Petersilie

Zubreitung: Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen. Die Steckrübe schälen, erst in Scheiben, dann in Stifte und zuletzt in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls würfeln und in Olivenöl in einem großen Topf andünsten. Die Steckrübe und die Hirse zugeben, kurz anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. So lange rühren, bis der Wein verdampft ist, dann eine Schöpfkelle heiße Brühe zugeben und wieder rühren, bis die Brühe verdampft ist. So fortfahren bis alle Brühe verbraucht ist und die Hirse schön weich ist (Dauer ca. 45 Min.). Zwischendurch mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Zuletzt den geriebenen Käse, die Butter und gehackte Petersilie unterrühren und bei geschlossenem Deckel 10 Min. ziehen lassen.

Anschließend heiß servieren. Dazu passt Blattsalat.

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Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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